Presse
27.04.2017, 00:00 Uhr | © Main-Echo, Unser Echo, Mittwoch, 26. 04. 2017
Alles bleibt beim Alten
Reicholzheim. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Johannes Dorbath begrüßte zur Jahreshauptversammlung im Gasthof Riesen. Als Gäste waren der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Udo Schlachter, Bernd Geißler vom Ortsverband Dörlesberg.
Nach den Regularien ging Dorbath in seinem Rückblich auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Neben der jährlichen Neujahrswanderung hatte man einen Ausflug zum ehemaligen US-Beobachtunspunkt Point Alpha bei Kassel und zur Wasserkuppe in der Rhön geplant, doch verschieben müssen.
Die traditionelle Neujahrswanderung 2017 zur Waldsporthalle in Dörlesberg sei schon durchgeführt, die Bernd Geißler dankenswerter Weise wieder organisiert hatte.
In seinem Ausblick ging Dorbath auf die kommende Bundestagswahl ein. Man dürfe nicht nachlassen für die Ziele der CDU zu werben, denn das rot-rot-grüne Gespenst wäre nicht wünschenswert. Der Martin Schulz-Hype der SPD sei Gott sei Dank wieder rückläufig. Schmerzlich miterleben durfte man die Auswirkungen falscher Entscheidungen rot-grüner Politik in Sachen Bildung, Finanzen und Innere Sicherheit in Baden-Württemberg.
Schatzmeister Erich Saur berichtet über ein positives Kassenergebnis. Diese war von Sebastian Sturm geprüft worden,der eine korrekte Kassenführung bescheinigte, worauf die Versammlung einstimmig Entlastung erteilte.
In den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand per Akklamation bestätigt. Gewählt wurden: Vorsitzender Johannes Dorbath, Stellvertreter Manfred Köhler, Schriftführer und Schatzmeister Erich Saur, Beisitzer und Kassenprüfer Sebastian Sturm.
Ortsvorsteher Sturm berichtete von der anstehenden energetischen Sanierung des Gemeindezentrums, die eine Verlegung des Ortsvorsteherbüros ins Erdgeschoss zur behindertengerechten Erreichbarkeit einschließe. Auch an die Ersatzbeschaffung des 24 Jahre alten Feuerwehrautos müsse man denken.
In dem folgenden Vortrag ging Udo Schlachter auf den städtischen Haushalt 2017. Sparmaßnahmen seien die Folge der geringeren Gewerbesteuererhöhung.Das Regierungspräsidium habe unmissverständlich deutlich gemacht, dass zur Erlangung von Zuschüssen auch eigene Steuereinnahmemöglichkeiten, konsequent genutzt werden müssen. Weitere Themen wie die Flüchtlingsproblematik seien stets aktuell.
In der abschließenden Diskussion wurde überzogene Bürokratie beklagt. Spürbar sei eine gefühlte Gängelung durch öffentliche Behörden. Eine sinkende Wertschätzung der Landwirtschaft in unserer Gesellschaft müsse nachdenklich machen, so die Versammlung.