Presse
13.07.2017, 10:36 Uhr | © Fränkische Nachrichten, Montag, 10.07.2017
Firmenbesuch -MdB Nina Warken bei der Firma Wörner
Probleme diskutiert
Wertheim. Eine stattliche Besuchergruppe unter Führung des CDU-Stadtverbandes hatte sich zur Besichtigung der Firma Wörner im Industriegebiet am Mainhafen eingefunden. Der Geschäftsführer Dr.-Ing. Sven Schultheis sowie Gesellschafter Matthias Kärcher hieß auch OB Stefan Mikulicz, die Bundestagsabgeordnete Nina Warken sowie den Stadtverbandsvorsitzenden Michael Bannwarth willkommen.
In seiner Einleitung stellte Dr. Schultheis das mittelständische Familienunternehmen vor, welches seit über 90 Jahren Zentralschmieranlagen nach kundenindividuellen Wünschen herstellt. Das ursprünglich in Stuttgart gegründete Unternehmen zog 1959 nach Wertheim um. Mit einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetz sehe man sich als kundenorientierte Manufaktur und habe Geschäftskunden in der Papier-, Automobil-, Zementindustrie sowie im Bereich Windenergie, so Dr. Schultheis.
 
Oberstes Ziel sei es, durch Zentralschmieranlagen für verschiedenste Anwendungen Reibung und Verschleiß zu verringern, wobei die Marke "Made in Germany" in Fachkreisen beständig für Qualität stehe. Die Stärke der rund 170 Mitarbeiter liege besonders in der Mischung jahrelanger Erfahrung und dem Mut zu Neuem. Stolz sei man auf die Lehrlingsquote von 17 Prozent, um den Facharbeiternachwuchs sicherzustellen.
Nach Abschluss der Betriebsführung war Gelegenheit, in einer Diskussionsrunde die gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten. Gesellschafter Matthias Kärcher nutzte die Gelegenheit, Sorgen und Nöte eines "typischen Mittelständlers" von Steuerbelastung über Betriebsrente bis hin zu gesetzlichen Vorgaben vorzutragen, die dem Unternehmen schwer zu schaffen machen. Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken versprach, die Problematik mit nach Berlin zu nehmen und sich für gute Lösungen einzusetzen.
 
Abschließend bedankte sich Michael Bannwarth für die interessante Betriebsführung . cdu