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10.04.2019, 00:00 Uhr | © CDU-Wertheim
Dörlesberger kritisieren Straßenzustand
Kommunalwahl 2019
Dörlesberg. Die CDU-Kandidatinnen und Kandidaten machten sich mit dem  Dörlesberger Ortschaftsrat und Dörlesberger Bürgern am gestrigen Dienstag beim Ortsrundgang ein Bild von der vorhandenen Infrastruktur. Anschließend traf man sich zur Veranstaltung mit weiteren interessierten Bürgern in der Gaststätte der Waldsporthalle zur Diskussion.
Gemeinderat und Kandidat der CDU Liste  Udo Schlachter führte durch  die Versammlung und eröffnete die Gesprächsrunde mit der jeweils persönlichen Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten. Zuvor wies Bernd Hartmannsgruber auf die Besonderheiten der CDU Kandidatenliste hin, denn man habe neben  einer hohen Frauenquote zudem die zahlenmäßig meisten Kandidaten aus den Ortschaften gewinnen können, wenn man es mit anderen Listen vergleiche.
 
Nach Abschluss der Vorstellungsrunde ging Udo Schlachter auf die Fraktionsarbeit der Vergangenheit im Wertheimer Gemeinderat ein. Man habe gute Arbeit geleistet,  viele Projekte, darunter auch viele Straßen und Wege realisiert und neue Infrastruktur geschaffen, aber dabei  immer auch die Kosten im Auge behalten.
Im Rahmen von innerparteilichen  Personaldiskussionen habe  man sich von rechtslastigen Mitgliedern stets distanziert, da diese nicht mehr die Parteiziele verfolgten. Die Partei grenze sich ganz deutlich von diesen Personen ab, die weder eine erkennbare Basis hätten, noch eine eindeutige  Position außer der egoistischen, beziehen würden.
Ein „neues starkes Miteinander“ zwischen Wertheim mit seinen Stadtteilen und seinen Ortschaften
soll entstehen. Man wolle auf  die Wähler zugehen und eine transparente Politik verfolgen.
Im Weiteren konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger in einer offenen Fragerunde die Kandidatinnen und Kandidaten zu kommunalpolitischen Themen befragen.
 
Für die weitere Entwicklung Wertheims seien  Gewerbe- und Industrieansiedlungen unumgänglich, so die Kandidaten einhellig, doch würden sie durch einen momentan überzogenen Naturschutz erschwert. Dieser trage schon ideologische Züge, verunsichere die Bürger und verhindere die notwendige Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten.
 
Dazu wirkten zudem noch Umweltgesetze aus grüner Feder und die einschlägigen Medien begleiteten diese Stimmung fast immer einseitig positiv. Hierdurch würden die Maßstäbe total verrutschen. 
Dass man aber durchaus umweltbewusste Politik im Einklang mit gesunder Weiterentwicklung von Baugebieten betreiben könne, zeige sich daran, dass man seitens der CDU Liste auf regenerative Energien in Blockheizkraftwerken und Fernwärmenetze setze. So eine Entwicklung könne man sich auch auf dem Areal des alten Krankenhauses vorstellen.
 
Es müsse auch künftig möglich sein,  endlich den Zustand der Straßen  zu verbessern, forderte  ein Bürger aus der Versammlung. Die anschließende heftige Diskussion über die Kreisstraßen, erbrachte die Forderung nach Prioritätenlisten, so dass die Fördermittel gerecht und zielorientiert  verteilt werden  können. Hier dürfe man die Stadt Wertheim und ihre Ortschaften nicht benachteiligen.